Wer den Sozialstaat erhalten will, muss ihn auch gelegentlich loben [premium]

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Wer den Sozialstaat bewahren wolle, solle ihn nicht nur verteidigen, sondern auch gelegentlich ausdrücklich loben. Mit dieser Forderung richtet sich der ehemalige Generalsekretär der Caritas an die Debatte über Armut und soziale Not. Er widerspricht der verbreiteten Darstellung, diese Probleme nähmen stetig zu. Nach seiner Einschätzung zeichnet die soziale Lage ein differenzierteres Bild, das pauschale Unkenntnis verdeckt. Er kritisiert deshalb den Diskurs des Niedergangs, der die bestehenden Schwierigkeiten überzeichnet. Aus seiner Sicht trägt die Kritik am Sozialstaat dazu bei, seine Leistungen gering zu schätzen. Wer ihn erhalten wolle, müsse ihn auch öffentlich würdigen.

Armut und Not werden immer größer? Das stimmt nicht, sagt der ehemalige Generalsekretär der deutschen Caritas und kritisiert den „Niedergangsdiskurs“.

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